Der Kropp-Hof
Der Kropp-Hof ist ein landwirtschaftlicher Hof in der Umgebung von Bromsal. Hier leben Bauer Kropp und seine Familie. Der Hof ist ein wichtiger Treffpunkt für die Kadetten und später auch ein sicherer Ort für die Gruppe.
Es ist kein besonders großer oder moderner Betrieb. Dafür ist hier fast immer etwas los. Maschinen laufen, Plötzen bewegen sich über das Gelände und irgendwo muss immer etwas repariert oder gefüttert werden.
Wohnhaus
Das Wohnhaus ist der Mittelpunkt des Hofes. Es ist einfach eingerichtet und wirkt bewohnt und gemütlich.
Hier wird gemeinsam gegessen, geredet und gefeiert. Gerade nach aufregenden Ereignissen bietet das Haus einen deutlichen Kontrast zum WEL und zu den militärischen Anlagen.
Hofplatz
Vor dem Wohnhaus liegt der eigentliche Hofplatz. Hier treffen sich Bewohner, Besucher und Arbeiter.
Auf dem Platz stehen je nach Tageszeit:
- landwirtschaftliche Geräte,
- Kisten und Werkzeuge,
- Futterbehälter,
- kleinere Maschinen,
- und alles, was gerade irgendwo gebraucht wird.
Der Hofplatz ist außerdem ein guter Ort, um Neuigkeiten auszutauschen. Wer wissen möchte, was in der Gegend passiert, bekommt hier meistens schneller eine Antwort als in einem offiziellen Büro.
Landwirtschaft
Auf dem Kropp-Hof wird Landwirtschaft betrieben. Dazu gehört insbesondere die Versorgung der Plötzen und die Arbeit mit landwirtschaftlichen Maschinen.
Die Arbeit ist körperlich und manchmal überraschend gefährlich. Brom, schwere Geräte und widerspenstige Plötzen gehören zum normalen Alltag.
Plötzen
Die Plötzen gehören zum Alltag des Hofes. Die riesigen, freundlichen Raupen bewegen sich langsam über das Gelände und werden versorgt und gepflegt.
Sie sind keine Nutztiere im klassischen Sinne. Trotzdem sind sie für die Landwirtschaft wichtig.
Eine Plötze kann dabei durchaus einmal mitten auf dem Weg liegen und sich weigern, Platz zu machen.
Werkzeuge und Maschinen
Auf dem Hof finden sich zahlreiche Werkzeuge und landwirtschaftliche Geräte. Vieles wird repariert, solange es noch irgendwie funktioniert.
Kaputte Teile werden nicht unbedingt weggeworfen.
„Kann man bestimmt noch brauchen.“
Dieser Grundsatz dürfte auf dem Kropp-Hof durchaus bekannt sein.
Farnholz
Der Hof benötigt Farnholz als Brennmaterial. Die Kadetten werden deshalb gelegentlich losgeschickt, um Holz zu schlagen.
Das ist allerdings keine völlig ungefährliche Arbeit. Im Farnholz können Bromblasen oder aggressive Kleintiere verborgen sein. Auch umgestürzte Farnriesen können den Weg versperren.
Vilma Kropp
Vilma Kropp gehört zur Familie des Hofes. Sie ist lebhaft und taucht gerne genau dann auf, wenn eigentlich gerade niemand Zeit für sie hat.
In einer der Geschichten rennt sie den Kadetten entgegen und erzählt aufgeregt von der bevorstehenden Trauerfeier.
Ihre direkte und etwas ungefilterte Art macht sie zu einer guten Informationsquelle – auch wenn man manchmal erst herausfinden muss, was davon tatsächlich wichtig ist.
Bauer Kropp
Bauer Kropp ist ein kräftiger, wettergegerbter Bauer mit ständig schlechter Laune. Er grummelt über das Wetter, die Plötzen, die Maschinen, die Nachbarn und besonders über Leute, die mitten in seiner Arbeit auftauchen.
Er trägt seinen Arbeitsanzug voller Staub, Erde und Öl und sieht meistens so aus, als hätte ihm gerade jemand erzählt, dass schon wieder etwas kaputtgegangen ist.
Typisch Kropp:
- antwortet grundsätzlich erst einmal mit einem Grunzen
- beschwert sich über alles und jeden
- hat für jede Situation einen passenden Fluch
- hält die meisten Menschen für unfähig
- repariert trotzdem alles, was kaputtgeht
- hilft anderen, während er sich laut darüber beschwert
- behauptet ständig: „Früher war das alles besser.“
Hinter seiner miesepetrigen Fassade steckt allerdings ein zuverlässiger und hilfsbereiter Mensch. Wenn jemand wirklich Hilfe braucht, ist Kropp da – er wird nur währenddessen ununterbrochen darüber meckern.
Typischer Satz: „Na wunderbar. Genau das hat mir heute noch gefehlt.“
Der Farnholzschopf
Zum Hof gehört außerdem ein blickdichter Holzschopf. Er dient zur Lagerung von Holz und anderem Material.
Später befindet sich dort etwas, das dort eigentlich nicht hingehört ...